RAD TRIATHLON
Etwas mehr als die Hälfte der Zeit eines Triathlonwettkampfes wird auf dem Rad verbracht. Die Fahrtwiderstände nehmen beim Radfahren stark überproportional zu. Dies ist der Grund, weshalb die Raddisziplin etwas weniger wettkampfentscheidend ist, als es zunächst erscheinen mag.
Dennoch bestimmt die Radleistung das Endergebnis beim Kurztriathlon (1,5/40/10) zu rund 45 % und sogar rund 55 % auf den Ultra-Distanzen. Beim Duathlon ist das Radfahren zu etwa 50 bis 53 %wettkampfentscheidend.
Ein schwieriges Streckenprofil vergrößert die Bedeutung des Radfahrens nochmals. Die scheinbar kurzen Radstrecken bei Crosswettkämpfen müssen dennoch mit größtem Respekt betrachtet werden. Eine Schwäche im Radfahren können sich ambitionierte Athleten aus diesen Gründen nicht leisten. Welche schwache Disziplin man auch hat, das Radfahren sollte nicht die schwache Disziplin sein. Die Bedeutung des Materials und einer angemessenen Renneinteilung sind beim Radfahren am größten.
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